Not what you were expecting?

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13:44
Race Time
Ein Deutscher Wrap...Ein Tag vieler Erwartungen an die Athleten und unerwarteter Ereignisse! Der Ironman Austria ist nicht zu Unrecht als der schnellste Ironman Kurs der Welt bekannt und gefuerchtet. In 2008 gelang es der deutschen Sandra Wallenhorst einen neuen Weltrekord ueber die Ironman Distanz aufzustellen mit einer Zeit von 8:47:26. In einem der staerksten weiblichen Pro-Rennen der Geschichte des Ironman Triathlons schafften es neben Wallenhorst gleich drei Frauen, die 9 Stunden Barriere zu durchbrechen. Eine unwahrscheinliche Leistung, die im Folgejahr erneut von zwei Profi-Damen erziehlt werden konnte. Marino Vanhoenacker,der mehrmalige Champion auf der Ironman Austria Strecke hatte sich ein noch viel ehrgeizigeres Ziel gesetzt: er wollte hier in Klagenfurt die 8 Stunden Barriere durchbrechen,eine Leistung, die von nur sehr wenigen Elitetriathleten,zBsp.Chris McCormack,erziehlt werden konnte. In 2009 verfehlte Marino sein Ziel nur um 1:38 Minuten. Als Marino heute um7 Uhr morgens an den Start ging,hatte er Ironman Austria bereits viermal gewonnen und heute sollte er in den ‘Sub-8 hoursClub’ aufgenommen werden!

Der Tag began kuehl und neblig – weitaus kuehler als die letzten Tage vor dem Wettkampf. Es gab nur einen Ausfall mit James Cunnama, dem ‘runner-up’ aus dem Vorjahr,der es heute nicht zur Startlinie schaffte. Sofort nach dem Start setzte sich Christoph Wandratsch an die Spitze des Pro-Feldes und er versuchte erneut, seinen Weltrekord ueber die Ironman Schwimmdistanz von 2006 zu verbessern. Obwohl Wandratsch den Schwimmkurs mit einem klaren Vorprung von 3:34 Minuten vor dem restlichen Pro-Feld beendete,konnte er seinen Weltrekord von 2006 nicht weiter verbessern.

Bei aufgehender Sonne und steigenden Temperaturen wurde er am Rad sehr schnell von den Profi Maennern eingeholt, allen voran der viermalige Champion auf diesem Ironman Kurs, Marino Vanhoenacker. Marino setzte sich sehr schnell von seiner Verfolgergruppe ab und er konnte seinen Vorsprung stetig weiterausbauen. Waehrend er am Radumkehrpunkt bei km 90 noch ueber 2 Minuten hinter seiner Radzeit von 2009 zuruecklag, hatte er sich nach 180 km beim Wechsel vom Rad zum Lauf einen Vorsprung von 1:30 Minuten (verglichen mt 2009) erarbeitet. Auf dem Radkurs konnte ihm die Verfolgergruppe in keiner Weise gefaehrlich werden. Beim 2. Anstieg am Rupertiberg hatte er bereits 8:44 Minuten Vorsprung vor dem besten Oesterreicher Michael Weiss. Mit einem weiteren 4-Minuten Abstand wurde er von einer Gruppe bestehend aus Stephen Bayliss, Markus Fachbach und Dennis Devriendt verfolgt, die ihm jedoch nie auch nur annaehernd gefaehrlich werden konnte.

Auf der Laufstrecke wurde Marino schneller und schneller und vergroesserte bald den Abstand auf Michael Weiss. Waehrend Michael Weiss sein Lauftempo waehrend des Marathons verlangsamen musste, legte der Belgier Dennis Devriendt nochmal so richtig zu und konnte Michael Weiss auf dem zweiten loop in Krumpendorf ueberholen. Zu diesem Zeitpunkt hatte Marino bereits einen Vorsprung von 14 Minuten auf den Verfolger Michael Weiss. Ein kurzer Regenschauer und die damit einhergehende Abkuehlung hatten sich zu einem Vorteil fuer Marino ergeben und er war auf der Laufstrecke nicht mehr zu schlagen.

Mit einer Finisher Zeit von 7:52:05 Std. stellte Marino einen neuen Ironman Austria Kursrekord auf und erreichte damit alle seine persoenlichen Ziele! Als zweiter ueberquerte Dennis Devriendt das Ziel, dicht gefolgt von dem besten Oesterreicher Michael Weiss.

Waehrend Marino alle Erwartungen erfuellte und sich selbst uebertreffen konnte, kam es bei den Profi-Damen zu einem sehr unerwarteten Rennverlauf. Der Schwimmkurs wurde von einer Aussenseiterin, italienischer age-grouperin Barbara Guglieimetti in einer Tagesbestzeit von 51:32 Minuten beendet, mit klarem Vorsprung vor Eva Dollinger und Bella Bayliss. Die naechste Ueberraschung erreignete sich bei 40km auf dem Radkurs, als die Australierin Rebecca Preston mit Beinkraempfen aufgeben musste. Eine schwere Enttaeuschung fuer Preston, die den Ironman Austria Kurs in der Vergangenheit bereits gewonnen hatte.
Auf dem Radkurs setzte sich Eva Dollinger bald von ihrer Verfolgergruppe ab und konnte ihren Abstand auf Bella Bayliss erheblich ausbauen, als Bella nach dem ersten lap 6 Minuten in der penalty box verbringen musste. Auch Barbara Tesar wurde auf dem Radkurs verwarnt, sie kam aber mit einer ‘stop and go’ Strafe davon. Die Verzoegerung in der penalty box warfen Bella Bayliss erheblich hinter der extrem starken Eva Dollinger zurueck, die sich waehrend des ganzen Wettkampfes in Bestform zeigte. Aber Bella Bayliss zeigte Kampfgeist und nach Beendigung des Radkurses hatte sie sich wieder an dritte Position gesetzt mit einem Rueckstand von 2:20 Minuten.

Nach dem Wechsel vom Rad zum Laufen wurde das ohnehin nicht sehr stark besetzte weibliche Pro-Feld immer mehr von den age groupern eingeholt. Eva Dollinger konnte die Spitze das ganze Rennen ueber halten. Barbara Tesar hatte Probleme am Anfang der Laufstrecke, konnte sich aber bald erholen und den Lauf als zweitbeste Oesterreicherin an 6. Stelle beenden. Bella Bayliss fiel auf der Laufstrecke immer mehr zurueck und musste schliesslich aufgeben. Karina Ottosen aus Daenemark konnte sich in den letzten Zuegen des Laufes hinter Eva Dolinger an zweite Position setzten. Eva Dollinger beendete das Rennen in 9:18:50 Std, vor Karina Ottosen, gefolgt von Beate Goertz, einer deutschen F40 age grouperin. Neben Dollinger und Ottosen konnten sich unter den Top 10 nur noch zwei weitere weibliche Profis platzieren, Barbara Tesar auf Platz 6 und Kathrin Paetzold auf Platz 9.

Waehrend das weibliche Pofirennen mit der geringen Anzahl an Profidamen im Ziel etwas unerwartet verlaufen ist, konnte das maennliche Profifeld alle Erwartungen uebertreffen mit einem nun 5 maligen Ironman Austria Champion Marino Vanhoenacker und einem neuen Kursrekord unter 8 Stunden. Und Eva Dollinger ist als erste oesterreichische Gewinnerin des Ironman Austria sicher eine Hoffnng fuer den oesterreichsichen Triathlonsport!

[Translation by Silke Pichler]
10:29
Race Time
Of new records and new championsExpectations, funny things! Ever since the race was created here in Klagenfurt it has always promised fast times but, first year excepted, it was the women who delivered here rather than the men. Wallenhorst's 8:47:26 in 2008, a year that saw three women break 9 hours, really cracked the floodgates and 2009 saw two more women dip under that target while Marino Vanhoenacker got within 1:38 of the sub-8 club. Would this be the year...

In a day that started cool and misty - a whole lot cooler than the past couple of days - saw one pro, last year's runner-up James Cunnama fail to make the start line but things were still looking pretty good as Christoph Wandratsch made his attempt on the swim record he has held here since 2006. That didn't quite work out, but with the majority of the heavy hitting pro men out of the water and on the bike together it seemed that we might still be in for some action. The sun broke through, the thermometer started to rise but, despite moving into the lead it wasn't until the last segment of his first bike lap that Marino Vanhoenacker looked to be close to his 2009 splits.

And then, suddenly, he was ahead on time and building a substantial lead. By the top of their second climb up the Rupertiberg he was 8:44 clear of Michael Weiss and a further 4 minutes ahead of a small group containing Stephen Bayliss, Markus Fachbach and Dennis Devriendt. The last name was one that definitely hadn't been on our score cards, even typing it wasn't that easy. Perhaps he would drift off the back...

Through the bike and into the run Marino was up on his 2009 splits, and up by enough that it began to look possible we might be on for a really quick one. But then, as we all know, anything can happen on the run. And happen it did - Marino just kept getting quicker and Dennis Devriendt was seriously challenging a slowing Weiss. That pass came on the second loop out to Krumpendorf but by then Marino was holding all the cards, a 14 minute advantage and was currently residing in a very different postcode!

By the time he looped back from town and hit the edge of the race complex the crowd was in a frenzy and he could probably have walked home and still broken the 8-hour mark. Walk he most certainly did not and, to a roar that Dennis Devriendt must have heard in Klagenfurt city centre, he crossed the line in 7:52:05 - that's the fourth faster official Ironman time ever and a new course record - Reid's old time was set over a different bike course and a slightly shorter run.

Dennis's result must not only be a personal best but one that will result in a better payday than he could possibly have imagined at 7am this morning. And Michael Weiss got a pretty decent result as well with his third place, just 1:59 behind Devriendt.

Meanwhile the women's race was unfolding in a slightly unexpected manner. Italian age-grouper Barbara Guglieimetti snuck under the spotter radar and came ashore in 51:32, ahead of Eva Dollinger and Bella Bayliss but an even bigger surprise was waiting out on the bike course where, about 40k in, Rebecca Preston called it a day with leg cramps.

Eva Dollinger set about establishing a small lead over Bella Bayliss but at the end of the first lap Bayliss was pulled into the sin bin for a drafting violation while Barbara Tesar was given a 'stop and go' warning. That six minutes probably changed the course of the race, by the end of the bike Bayliss had fought her way back to third with a 2:20 deficit and it doesn't take much in the way of maths skill to work out that things could have been very different.

Eva Dollinger steadily kept at it at the front of the field while behind her the already thin pro field began to get overhauled by age groupers. Barbara Tesar had a bit of a bad patch and then recovered but it was Karina Ottosen who made the smart move in the closing stages and ran through to take second place behind Dollinger's 9:18:50. Third across the line was Görtz Beate, a German F40 age grouper and that set the tone for the rest of the top 10 apart from Barbara Tesar in 6th and Kathrin Paetzold in 9th.

So, not quite so vintage a day for the ladies but the men's result pretty much overshadowed everything else - as it richly deserved to! And the fact that an Austrian woman won certainly put a cherry on top of an already very well iced cake.
09:50
Race Time
Top women * Eva Dollinger (#52) in 9:18:50
* Karina Ottosen (#58) at 9:34:50
* Beate Görtz (40-44) (#1634) at 9:38:56
* Simone Helfenschneider-Ofner (25-29) (#261) at 9:41:19
* Michaela Rudolf (35-39) (#1227) at 9:43:03
* Barbara Tesar (#55) at 9:43:27
* Joyce Wolfe (30-34) (#542) at 9:46:43

09:39
Race Time
Görtz takes thirdGerman age grouper Beate Görtz has taken third overall in 9:55:56 - she's in the 40-44 category too!
09:37
Race Time
Karina Ottosen takes the tapeIt will be the biggest day of her career so far, Danish athlete Karina Ottosen has taken second place in 9:34:50
 

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